Seit der Zensur durch Google Anfang des Jahres 2009, werden keine Add Words Anzeigen von Escortagenturen mehr angenommen, da sich die Firmenpoltik von Google geändert hat.
Der einzige Weg um von Kunden aus der ganzen Welt auf der ersten Google Seite unter bestimmten Suchbegriff-Kombinationen wie z.B. "Escort Stuttgart", "Escort Berlin", "Escort München" oder "Escort Köln"gefunden zu werden, besteht darin, intensive Suchmaschinenoptimierung zu betreiben.
Die Suchmaschinenoptimierung ist ein sehr komplexes Thema und ein Teil davon ist die Veröffentlichung von Artikeln zum Thema Escort auf bestimmten Artikelverzeichnissen oder Presseportalen.
Diese Artikelverzeichnisse und Presseportale sind der Allgemeinheit zugänglich und jeder der nicht gegen geltende Gesetze verstößt, darf Artikel veröffentlichen.
Die Meinungsfreiheit, auch Redefreiheit, ist das gewährleistete subjektive Recht auf freie Rede sowie freie Äußerung und (öffentliche) Verbreitung einer Meinung in Wort, Schrift und Bild sowie allen weiteren verfügbaren Übertragungsmitteln.
Wir Escortservice Companion Deluxe und noch ca. 30 weitere Escortagenturen sind nun von einem Presseportal ausgeschlossen worden, da es Zitat: "... einige Gründe gibt um in Zukunft keine Beiträge mehr zum Thema Escort-Service anzunehmen und die bisherigen zu löschen."
Auf unseren Protest hin und den Verweis auf die Presse und Meinungsfreiheit erhielten wir nachstehende Antwort per Mail:
Guten Tag!
Danke für Ihre Rückmeldung auf unsere Mail.
Zunächst möchte wir betonen, dass die von uns an Sie versandte Mail noch an rund 30 andere Autoren aus dem Escort-Bereich ging, die wir für absolut zuverlässig einstufen und trotz unseres leider nötigen Schritts transparent informieren wollten. Wir möchten nicht einfach kommentarlos Meldungen entfernen bzw. Accounts löschen. Die Verursacher für diese Angelegenheit, eben die „Schwarzen Schafe“, haben wir gesondert kontaktiert und konkret auf mögliche Probleme angesprochen.
Hintergrund für die Sache ist eine Häufung von potenziellen Problemen beim Thema Escort, die wir in den letzten Wochen durch eine starke Zunahme der Registrierungen beobachtet haben. Viele davon lassen sich überhaupt nicht verifizieren. Dabei handelt es sich z. B. um Anbieter, die ihren Firmensitz in Osteuropa oder auf Karibikinseln haben bzw. über Firmenstrukturen verfügen, die für uns nicht durchschaubar sind. Hier wird die Kontrolle sehr schwierig und ganz ehrlich ist im Escort-Bereich die Situation etwas anders als bei „normalen“ Autoren auf pressemeldungen.at, wo es sich in der Regel um PR-Agenturen handelt, die ein fixes Mandat eines Unternehmens haben und alle Ansprechpartner genau definiert bzw. bekannt sind.
Selbstverständlich verstehe ich Ihren Unmut über unseren Schritt und die Tatsache, dass wie so oft im Leben die Unschuldigen zum Handkuss kommen. Auch möchten wir uns nicht als Moralapostel aufspielen, etliche Escort-Services dehnen aber den rechtlichen Rahmen dermaßen, dass Schwierigkeiten langfristig vorprogrammiert sind. Deshalb bleibt uns eben nur ein rigoroses Vorgehen, um nicht Zensur ausüben zu müssen. Es ist einfach zeitlich nicht möglich, jede Meldung ganz genau zu überprüfen, Links über mehrere Ebenen zu kontrollieren und abzuwägen, ob Inhalte jetzt vertretbar sind oder nicht.
Gerade durch den in Deutschland grassierenden Abmahnwahn sind wir und alle unsere Mitbewerber mit einer großen Anzahl von Anwaltsschreiben konfrontiert, die bei uns in der Regel den falschen Adressaten haben und immer langwierig bearbeitet werden müssen, was mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden ist. Deshalb ist es nötig, gewisse Probleme bereits im Vorfeld zu verhindern, darum haben wir den Escort-Bereich jetzt von unserer Plattform ausgeschlossen.
Da Ihre Meldungen aber ohnehin Wochen bzw. Monate bei uns online waren, haben wir sicherlich etwas zu Ihrem wirtschaftlichen Erfolg beigetragen.
Mit freundlichen Grüßen
Pressemeldungen (xyz)-Support-Team
Allen Anschein nach wird hier von dem entsprechenden Presseportal der Meinungsfreiheitsgundsatz nicht sehr ernst genommen und der Begriff "Zensur" mit der Beschreibung "rigoroses Vorgehen" abgeschwächt.
Was jedoch "Meinungsfreiheit", das Veröffentlichen von Artikeln und Meldungen auf einem Presseportal mit "wirtschaftlichen Erfolg" zu tun hat, können wir nicht nachvollziehen?!
Wenn wir hier von Erfolg sprechen wollen, dann ist es ein Erfolg für beide Parteien. Die Escortagenturen können auf sich aufmerksam machen und die Presseportale profitieren von interessanten und gern gelesenen Artikeln, welche die Besucherzahlen der Presseportale definitv erhöhen.
Für die Zukunft hoffen wir natürlich, dass die geschilderte Vorgehensweise eines bestimmten Presseportals "die große Ausnahme bleibt" und die Meinungsfreiheit in vollem Umfang auch für Escortagenturen Gültigkeit behält.